GRUSS: Kinderarmut bekämpfen – Betreuung zügig ausbauen
BERLIN, den 12.08.2008 - Zur heute vorgestellten Studie zum Zusammenhang zwischen dem Angebot von Betreuungsplätzen und Kinderarmut erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Miriam GRUSS:
Die Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaft beweist, dass das Angebot an Betreuungsplätzen bei der Beseitigung von Kinderarmut ein entscheidender Faktor ist. Dies untermauert die Forderung der FDP-Bundestagsfraktion, das Angebot an Betreuungsplätzen möglichst kurzfristig auf 750 000 Plätze zu erweitern, anstatt sich damit bis 2013 Zeit zu lassen.
Ohne eine staatliche Förderung und Gleichstellung der privatgewerblichen Kinderbetreuung ist ein flächendeckendes, qualitativ hochwertiges Angebot jedoch nicht möglich. Das Argument, nur öffentliche Träger seien in der Lage eine gute Betreuung anzubieten, gehört endgültig widerlegt.
Die Bundesregierung muss deshalb zügig den Ausbau und die Gleichstellung der privaten Träger vorantreiben, anstatt Eltern und ihre Kinder in der Warteschleife auf einen Kita-Platz im Stich zu lassen. (Quelle FDP)