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Ina Lenke, MdB

Lenke fordert Mindestelterngeld für Selbständige

BERLIN, den 08.08.2008 - Die FDP-Fraktion im Bundestag sieht dringenden Handlungsbedarf zu Detailabstimmungen beim Elterngeld. Sie sieht insbesondere Studentinnen und freiberufliche Frauen bei der derzeitigen Regelung im Nachteil. „Wir fordern ein Mindestelterngeld für Selbstständige“, sagte die familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Ina Lenke, der „Rheinischen Post“. Die Höhe des Betrags ließ sie noch offen.

Lenke kündigte an, dass die FDP-Bundestagsfraktion einen entsprechenden Antrag nach der Sommerpause im Bundestag vorlegen wolle. Darin schlägt diese unter anderem vor, dass für Selbstständige nur solche Einnahmen auf das Elterngeld angerechnet werden sollen, die als Leistungen auch während der Elternzeit erbracht wurden und nicht davor. Zudem erneuert die FDP-Familienpolitikerin ihre Kritik daran, dass es immer noch einen hohen Bürokratieaufwand gebe, bei zu wenig Flexibilisierung bei der Absprache der Partner, und dass Studentinnen bislang zu wenig vom Elterngeld profitierten.

Aus Sicht der Familienpolitikerin ist schon die Nachweispflicht für Freiberufler bei der Antragstellung mit so hohem Aufwand verknüpft, dass „viele beruflich erfolgreiche Mütter und Väter von vornherein darauf verzichten“, hatte Lenke bereits frühzeitig erklärt. Sie hatte damals auf Kritik des Bundesverbands der Freien Berufe (BFB) reagiert, der die drastische Benachteiligungen von Selbständigen bei der Berechnung des Elterngeldes beklagt hatte. (Quelle FDP)