Mieke Senftleben MdA, Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen, erklärt zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen: Frauen von WOZA (Woman of Zimbabwe arise) sind Vorbilder
„Sie verteilen rote Rosen an Passanten - allen Androhungen von Verhaftung zum Trotz! So protestieren die Aktivistinnen der simbabwischen Menschenrechtsorganisation WOZA unter Lebensgefahr für Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Sie kämpfen friedlich gegen staatliche Gewalt und Unterdrückung durch ihre Regierung.
Für ihren Einsatz haben die mittlerweile 75.000 Mitglieder von WOZA in diesem Jahr den Menschenrechtspreis von Amnesty International erhalten. Die Menschenrechtsorganisation WOZA hat mit ihren öffentlichen Aktivitäten internationale Aufmerksamkeit erregt und den politisch Verantwortlichen gezeigt, dass die internationale Gemeinschaft das Schicksal Simbabwes verfolgt. Diese Frauen, die für ihr bürgerschaftliches Engagement zum Teil mehrfach im Gefängnis büßen mussten, sind ein Vorbild für alle, die sich friedlich für Menschenwürde und die Wahrung der elementaren Grundrechte einsetzen.
Es sind vor allem Frauen, die täglich überall auf der Welt Menschenrechtsverletzungen aus gesellschaftspolischen, religiösen oder kulturellen Gründen erleiden.
Ich fordere daher die Politiker und Politikerinnen am Internationalen Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen auf, Menschenrechtsorganisationen bei friedlichen Aktivitäten gegen Gewalt zu unterstützen und Maßnahmen zu fördern, Frauen in ihren Rechten aufzuklären und zu stärken.“
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Mieke Senftleben, MdA
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